My Week with Marilyn (Simon Curtis)

Marilyn Monroe

Marilyn Monroe

Dem größten Filmstar der Welt ganz nah sein – für Colin Clark (Eddie Redmayne), 23 Jahre alt, Sohn aus gutem Hause und frisch von der Uni, geht dieser Traum in Erfüllung. Dass der berühmte Schauspieler Laurence Olivier (Kenneth Branagh) ein Freund der Familie ist, hilft dabei, und Colins Beharrlichkeit und wiederholtes Nachfragen tun das Übrige. Und so wird Colin dritter Assistent des Regisseurs bei den Dreharbeiten zum Film Der Prinz und die Tänzerin, für die Marilyn Monroe (Michelle Williams) samt Ehemann und Schauspiellehrerin nach England kommt, was natürlich das ganze Land in Aufregung versetzt. Und so hat Colin Clark auch schon die erste Gelegenheit, sich zu beweisen: Durch ein Ablenkungsmanöver verschafft er Marilyn Monroe eine vor Paparazzi sichere Bleibe.

 

Spannungen während der Dreharbeiten

Anfangs scheint noch alles in Ordnung: Colin schafft es durch einen Trick, die Paparazzi von Marilyns Haus fernzuhalten, und bei ihrer Ankunft am Flughafen und den ersten Presse-Interviews gibt die Monroe sich gewohnt souverän. Doch schon während der ersten Drehtage ergeben sich Spannungen zwischen Olivier und Monroe: Während er einen Kassenerfolg drehen will – und damit auch schnell fertig werden möchte – ist es ihr Ziel, mit dem neuen Film die Wandlung vom gefeierten Star zur ernsthaften Schauspielerin zu vollziehen. Hierzu hat sie ihre Schauspiellehrerin stets im Schlepptau, die immer wieder betont, dass Marilyn sich – ganz im Sinne des Method Acting – in ihre Rolle fühlen muss, bevor sie sie spielen kann. Und so ziehen sich die Dreharbeiten mit vergessenen Texten, verspätetem Erscheinen und abgebrochenen Szenen dahin, während Marilyn gleichzeitig entdeckt, dass ihre noch sehr frische Ehe mit Arthur Miller wohl doch nicht das Wahre ist.

Nachdem die Spannungen mit Olivier zunehmen, erscheint Marilyn Monroe plötzlich gar nicht mehr auf dem Set. Der einzige, zu dem sie noch Vertrauen hat, ist Colin, und für ihn bricht seine „Week with Marilyn“ an.

 

Memoiren von Colin Clark

My Week with Marilyn ist die Verfilmung der unter gleichem Titel (im Deutschen: Meine Woche mit Marilyn) veröffentlichten Erinnerungen von Colin Clark. Michelle Williams erhielt für die Darstellung von Marilyn Monroe einen Golden Globe und war ebenso wie Kenneth Branagh für den Oscar nominiert, und das vollkommen zu Recht. Ihre Darstellung ist in Intonation, Mimik und ihren Bewegungsabläufen so echt, dass man oft glaubt, man sehe Marilyn Monroe vor sich.

Insgesamt ist My Week with Marilyn jedoch mehr die Geschichte von Colin Clark; wirklich neue Informationen zu Marilyn Monroe erhält man hier nicht – es sei denn, man wusste noch nicht, dass sie privat nicht immer der souveräne Star war, als den die Welt sie kannte. Dennoch ein sehenswerter Film, der vor allem durch seine Schaupieler überzeugen kann.

Infos zum Film

My Week with Marilyn
Großbritannien / USA 2011
99 Minuten
Verleih: Ascot
Regie: Simon Curtis
Drehbuch: Adrian Hodges
mit Michelle Williams, Eddie Redmayne, Kenneth Branagh
FSK: ab 6 Jahre

 


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