Muxmäuschenstill (Marcus Mittermeier) – Filmzitat

„Ich werde heute nicht die Welt retten. Ein freier Tag für alle.“

Na, dann vielleicht morgen – freiberuflicher Ordnungsdurchsetzer Mux fühlt sich heute mal als Dichter.

Filmzitat aus „Muxmäuschenstill„, einem bedrückenden Drama unter der Regie von Marcus Mittermeier

 
Aus seinem Philosophie-Studium sind bei Mux vor allem die Worte „kategorisch“ und „Imperativ“ hängen geblieben. Dass es immer wieder Menschen gibt, die zu schnell fahren, bei rot über die Straße gehen oder ohne Fahrschein unterwegs sind, geht ihm gehörig gegen den Strich. Und weil er außerdem der Meinung ist, dass man nicht nur reden, sondern handeln muss, gründet er kurzerhand die „Gesellschaft für Gemeinsinn“, in der er gemeinsam mit dem ehemaligen Langzeitarbeitslosen Gerd auf die Jagd nach den faulen Äpfeln der Gesellschaft geht. Schwarzfahrern verkauft er überteuerte Fahrscheine, und für die übrigen Übeltäter hat er noch ganz andere Strafen parat. Sich selbst gegenüber ist er dabei viel nachsichtiger als seinen Mitmenschen. Für ihn ist es Zivilcourage, doch in Wahrheit übt er bald schon Selbstjustiz und überschreitet in seinem durch selbst definierte Moralvorstellungen geprägten Wahn jede denkbare Grenze.

Infos zum Film

Muxmäuschenstill
Deutschland, 2004
89 Minuten
Filmverleih: X-Verleih
Regie: Marcus Mittermeier
Drehbuch: Jan Henrik Stahlberg
mit Jan Henrik Stahlberg,
Fritz Roth, Dieter Dost
FSK: frei ab 16

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