Top 10 Zitate aus dem Film „Der Hobbit“

Buchcover "Der Hobbit"

Buchcover „Der Hobbit“

Als ich vor einigen Tagen den ersten Film der Hobbit-Trilogie, „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“, zum zweiten Mal gesehen habe, ist mir aufgefallen, wie viele schöne Zitate darin stecken. In meinen Augen charakterisieren sie sehr gut, wie die Figuren der Saga ticken und was die wichtigsten Themen des Films sind. Hier nun meine persönliche Sammlung an 10 Lieblings-Zitaten aus dem ersten Hobbit-Film.

Zitat Nr. 1

Bilbo: „In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit. Nicht in einem feuchten, schmutzigen Loch voller Würmer und Modergeruch. Nein, das Loch war eine Hobbit-Höhle und das heißt: gutes Essen, ein warmes Herdfeuer und die Geborgenheit eines Zuhauses.“

Der alte Bilbo schreibt für seinen Neffen Frodo seine Geschichte auf und diese Zeilen bilden den Anfang. Sie charakterisieren sehr trefflich, worauf es einem Hobbit im Leben ankommt, und das sind vor allem ein schönes Zuhause, Essen, Sicherheit und Ruhe. Umso schwerer fällt es einem Hobbit, wenn er plötzlich auserkohren wird, ein Abenteuer zu bestehen, mit dem er auf den ersten Blick überhaupt nichts zu tun hat. Dies geht nicht nur Bilbo so, sondern später auch den Hobbits Frodo und Sam, als diese sich gemeinsam in „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ auf den Weg machen müssen, um den einen Ring zu zerstören.

Das Buch „Der Hobbit“ von J.R.R. Tolkien beginnt übrigens fast genauso, die Drehbuchschreiber haben den Text an dieser Stelle leicht abgewandelt.



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Zitat Nr. 2

Bilbo: “Ich glaube nicht, dass irgendjemand westlich von Bree Lust auf ein Abenteuer hat. Das bedeutet nur Ärger und Scherereien und man kommt zu spät zum Essen.”

Schon als Gandalf das erste Mal bei Bilbo vorbeischaut, um diesen darauf vorzubereiten, dass er eine Gruppe von 13 Zwergen bei einem höchst gefährlichen Abenteuer begleiten soll, hält Bilbo nichts von Aufregung und Gefahr. Als er diesen Satz sagt, ahnt er zwar noch nicht, dass Gandalf ihn höchstpersönlich auserkohren hat. Er macht dem Zauber dadurch jedoch unbewusst klar, dass dieser es schwer haben wird, einen Bewohner des Auenlands zu irgendetwas außerhalb der geliebten Heimat zu bewegen.

Zitat Nr. 3

Zwerg: ”Herr Gandalf, darf ich Sie zu einem Tässchen Kamillentee verführen?”

13 Zwerge haben es sich plötzlich im Haus des verdutzten Bilbo gemütlich gemacht und als schließlich auch noch Gandalf auftaucht, ist dem Hobbit klar, dass dieser für die spontane Versammlung verantwortlich ist. Die ungebetenen Gäste plündern Bilbos Speisekammer und benehmen sich nach allen Regeln der Kunst daneben, zumindest aus Bilbos Sicht. Erfrischend wortgewandt und wohlerzogen sticht dieses Zitat eines Zwerges heraus, der Gandalf ganz gesittet einen Tee anbietet – dieser lehnt jedoch dankend ab und bestellt lieber einen Wein.

Zitat Nr. 4

Thorin Eichenschild: „Sagt, Herr Beutlin, seid ihr im Kampf erfahren?“

Bilbo: „Bitte was?“

Thorin: „Axt oder Schwert, welche Waffe ist die Eure?“

Bilbo: „Ich werfe eine ganz elegante Rosskastanie, wenn Ihr’s wissen wollt. Aber ich weiß nicht, inwiefern das von Bedeutung sein sollte.“

Thorin: „Dachte ich’s mir. Eher ein Krämer als ein Meisterdieb.“

Thorin Eichenschild steht Bilbo von Anfang an misstrauisch gegenüber, denn er kann sich einfach nicht vorstellen, wie ein Hobbit dem Zwergenvolk dabei behilflich sein sollte, ihre Heimat von einem Drachen wie Smaug zurückzuerobern. Erst am Ende des Films „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ gibt Thorin zu, dass er sich in Bilbo getäuscht hat.

Zitat Nr. 5

Gandalf: „Ich sollte das 14. Mitglied für diese Unternehmung finden und ich habe mich für Herrn Beutlin entschieden. In ihm steckt mehr als Ihr erahnen könnt – und noch einiges mehr als er selber ahnt.“

Gandalf hat die Nase voll von den Streitereien der Zwerge über Bilbo, von denen niemand dem Hobbit etwas zutraut. Und auch Bilbo ist zu diesem Zeitpunkt noch fest davon überzeugt, dass er auf gar keinen Fall für irgendwen den Meisterdieb spielen wird. Doch wie Gandalf hier andeutet, ist Bilbo zu großen Taten fähig, und vielleicht braucht es einfach nur jemanden wie den Zauberer, der an ihn glaubt.

Zitat Nr. 6

Gandalf: „Alle guten Geschichten verdienen es, ausgeschmückt zu werden.“

Gandalf braucht viel Überredungskunst, um Bilbo davon zu überzeugen, dass er sich den Zwergen auf ihrer Mission anschließt. Mit viel Phantasie schmückt er einige Geschichten über die großen Taten von Bilbos Vorfahren aus, die angeblich große Schlachten entschieden und ganz nebenbei das Golfspielen erfunden haben.

Zitat Nr. 7

Zwerge:

„Über die Nebelberge weit
zu Höhlen tief aus alter Zeit
da zieh’n wir hin, da lockt Gewinn,
durch Wind und Wetter, Not und Leid.“

Dies ist die erste Strophe des Lieds der Zwerge, das sie am Abend vor ihrem Aufbruch in Bilbos Haus singen. Abgesehen davon, dass das Lied sehr stimmungsvoll gesungen wird (im englischen Original natürlich viel schöner), lässt der Text ahnen, dass die Reise kein Zuckerschlecken wird. Hier der Film-Ausschnitt mit dem kompletten Lied der Zwerge auf Deutsch:

Zitat Nr. 8

Balin: ”Damals sagte ich mir: ‚Diesem einen will ich folgen. Diesen einen kann ich König nennen.’”

Balin erzählt seinen Zwergen-Kollegen und Bilbo, wie Thorin Eichenschild die Zwerge im bereits verloren geglaubten Kampf gegen die Orks doch noch in den Sieg führte: Thorins Großvater, der Zwergenkönig, war in dieser Schlacht von Ork-Anführer Azog, dem „Schänder“, geköpft worden und Thorins Vater in den Wahnsinn geflüchtet. Prinz Thorin griff den unbesiegbar scheinenden Azog an und schlug ihm einen Arm ab. Dies mobilisierte den Kampfgeist der Zwerge dermaßen, dass es ihnen gelang, die Orks in die Flucht zu schlagen. Wie auch an vielen Stellen in Teil 1, Teil 2 und Teil 3 der „Herr der Ringe“-Filmtrilogie zeigen sich in dieser Szene Mut und bedingungslose Treue besonders eindrucksvoll.

Zitat Nr. 9

Gandalf: „Wahrer Mut bedeutet nicht, ein Leben nehmen zu können, sondern es zu bewahren.“

In einer Höhle verscharrt findet die Gemeinschaft der Zwerge, Bilbo und Gandalf das Schwert „Stich“, dessen Klinge blau leuchtet, sobald Orks in der Nähe sind. Gandalf findet, dies sei eine hervorragende Waffe für Bilbo, der jedoch noch nie ein Schwert geführt hat (siehe Zitat Nr. 4) und entsprechend Angst davor hat. Doch Gandalf beruhigt ihn mit diesem Zitat und in einer späteren Szene des Films erinnert sich Bilbo offenbar daran und entschließt sich dagegen, das Leben einer wichtigen Figur zu nehmen.

Hier findest du weitere Infos zu diesem Hobbit-Filmzitat.

Zitat Nr. 10

Galadriel: „Wieso der Halbling?“

Gandalf: „Ich weiß es nicht. Saruman ist der Meinung, dass nur große Macht das Böse fern halten kann, aber ich habe anderes erfahren. Ich finde, es sind die kleinen Dinge, alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten. Einfache Taten aus Güte und Liebe. Warum Bilbo Beutlin? Vielleicht, weil ich mich fürchte und er mir Mut verleiht.“

Nicht nur die Zwerge und Bilbo selbst wundern sich, warum Gandalf ausgerechnet den Hobbit ausgesucht hat, um ihn auf eine gefährliche Mission zu schicken, auch Galadriel nutzt einen Moment mit Gandalf, um zu erfahren, was der Halbling im Kampf gegen das Böse ausrichten soll. Doch Gandalf hat wie immer die richtige Antwort parat und gesteht gleichzeitig eine Schwäche ein, die man ihm gar nicht zugetraut hätte.

Welches ist dein Lieblingszitat aus „Der Hobbit“? Wir freuen uns auf deine Kommentare!

Infos zum Film

Der Hobbit – Eine
unerwartete Reise
(The Hobbit An
Unexpected Journey)

Neuseeland, UK, USA, 2012
169 Minuten
Filmverleih: Warner Bros.
Regie: Peter Jackson
Drehbuch: Fran Walsh,
Philippa Boyens, Peter
Jackson, Guillermo del Toro
mit Martin Freeman, Cate
Blanchett, Hugo Weaving,
Ian McKellen, Andy Serkis
FSK: frei ab 12

 

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