Über uns

Wir helfen euch Bücher-Fans und Film-Freunden, neuen Stoff zu finden – passend zu euren bevorzugten Genres und eurem Geschmack von topaktuell bis Klassiker. Dazu schreiben wir hier auf leselink.de fast täglich Rezensionen zu Büchern, Kinofilmen und DVDs, informieren euch über aktuelle Film- und Literaturpreis-Verleihungen und verlosen für euch Filme und Bücher. Mit unseren kostenlosen Tipps geht euch garantiert niemals das Film-Material oder der Lese-Stoff aus. Ihr habt Lust, über ein Bücher oder einen Film zu diskutieren? Super, dann nutzt fleißig die Kommentar-Funktion unter unseren Artikeln. Wir freuen uns auf eure Meinung!
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Wer wir sind

Yvonne Kraus
Stefanie Laube

SilverTours GmbH
Stefanie Laube
Yvonne: Der Geburtsjahrgang ist nicht das Einzige, das Stefanie und ich gemeinsam haben. Bücher und Filme haben schon immer eine wichtige Rolle für mich gespielt – dazu unten mehr. Meine erste Buchrezension schrieb ich 1993 für die Schülerzeitung (zu Ken Keseys „Einer flog über das Kuckucksnest„). Vor ein paar Jahren ging’s dann an ein größeres Publikum: die Tatsache, dass ich die Redaktion einer Vereinszeitschrift übernommen hatte, nutzte ich frech, um dort Rezensionen zu meinen Lieblingsbüchern zu platzieren. Als das auch nicht mehr reichte, folgte schließlich der Blog – der jedoch erst mal schnell wieder einschlief, bis Stefanie und ich gemeinsam mit leselink.de durchstarteten.
Stefanie: Ich existiere zwar schon seit 1976, habe aber erst 2009 entdeckt, dass Schreiben Spaß macht. Da ich schon immer gerne Bücher gelesen und Filme geguckt habe, kam ich 2011 auch noch dahinter, dass man über genau diese Themen wunderbar bloggen könnte. Ohne Yvonne, die ich beim Zähneputzen auf der Toilette unseres aktuellen Arbeitgebers kennengelernt habe, wäre leselink.de allerdings gar nicht erst zustande gekommen. Wenn wir nicht gerade bloggen, gründen wir Clubs, trinken Grauburgunder, kreieren Eissorten oder treiben einfach nur die Kollegen mit unserer gefürchteten guten Laune in den Wahnsinn.

Was wir verbinden

Bücher

Yvonne: Ich liebe und horte (äh, sammle) Bücher, seit ich lesen kann. Ich lese alles, gerne und viel, und wenn ich gerade mal kein Buch lese, dann lese ich am liebsten Zeitschriften oder Blogs über Bücher. Es gibt nichts Leichteres, als mein Interesse an einem Buch zu wecken, „Ich kenne da ein Buch“ reicht da meist schon als Aufhänger. Genres sind mir egal. Ich mag gute Sprache und gute Geschichten und finde James Joyce ebenso faszinierend wie Tad Williams. Ich bin nie ohne Buch unterwegs, meistens habe ich sogar mehrere dabei – man weiß ja nie, was unterwegs passiert und manchmal kommen im Laufe des Tages auch noch weitere hinzu. Die Zahl meiner Lieblingsbücher steigt ähnlich schnell wie die Zahl der Bücher, die sich in meinem Zuhause tummeln. Schon als Kind hatte ich den Wunsch, mal zwischen ganz, ganz vielen Büchern zu leben – bis ich dann irgendwann festgestellt habe, dass das mittlerweile der Fall ist.
Stefanie: Mein Verhältnis zu Büchern hat vor allem meine Oma geprägt, die immer dafür sorgte, dass ich genug zu lesen hatte. Geschickt stimmte sie dabei die Buch-Auswahl auf mein jeweiliges Alter ab: Als ich 13 war, köderte sie mich mit Fantasy à la Hohlbein und Tolkien, mit 16 folgten Jugend-Dystopien von John Christopher und als sie mich für erwachsen genug befand, bekam ich Klassiker und Moderne Literatur (daher meine Liebe zu Paul Auster). Im Anglistik-Studium brachte mir dann ein enthusiastischer Kanadier die dystopischen und phantastischen Geschichten und Romane von Margaret Atwood nahe. Und tatsächlich ist bis heute das Genre, das mich am meisten fasziniert, die Dystopie. Natürlich bin ich damit auch grundsätzlich offen für Science Fiction, aber auch für Jugendromane, Entwicklungs- und Psychologische Romane. Hier findet ihr die Liste meiner Lieblingsbücher.

Filme

Yvonne: Auch wenn meine erste Begeisterung der „Film im Kopf“ war, habe ich schnell auch meine Liebe für die bewegten Bilder entdeckt. Dabei kann mich ein Film genau so für sich einnehmen wie ein Buch, aber vor allem mag ich Filme, die die Möglichkeiten des Mediums ausnutzen und über die Bilder Emotionen transportieren, wie ein Buch das nicht so einfach hätte schaffen können. Filme können dann unmittelbarer und die Erfahrung noch intensiver sein, weil Worte manchmal eben auch im Weg sind. Besonders mag ich Filme, die mich in irgendeiner Form überraschen, sei es durch die Geschichte, durch besonders überzeugende Schauspieler oder durch die einzelnen Aufnahmen. Und mittlerweile lasse ich mich auch durchaus gerne auf Literaturverfilmungen meiner Lieblingsbücher ein, weil die Erzählung als Film eben nicht nur einschränkt, sondern auch ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Die Liste meiner Lieblingsfilme findet ihr hier.
Stefanie: Filme erzählen für mich genauso Geschichten wie Bücher, nur dass sie soviel einfacher zu konsumieren sind. Ein Film ist für mich „gut“, wenn ich die Story und die Idee dahinter ausgefallen finde und wenn der Regisseur es schafft, die Figuren so glaubwürdig zu zeigen, dass ich mich in sie hineinversetzen kann. Außerdem ist mir die Atmosphäre im Film wichtig: Wenn ich nicht nachempfinden kann, unter welchen Bedingungen die Figuren leben und handeln, lässt mich der Film kalt. Meine Lieblingsregisseurin ist daher Sofia Coppola: Sie ist für mich die Meisterin des Subtilen und überzeugt mich durch Bilder, Musik, großartige Schauspieler und Dialoge, die mich in ihrer Kunst des Weglassens an Hemingway erinnern. Auf der Liste meiner Lieblingsfilme steht „Lost in Translation“ ganz weit oben. Davon abgesehen mag ich Dystopien, Science Fiction und Coming-of-Age-Filmen. Um den Horizont bzgl. anderer Film-Genres zu erweitern, haben Yvonne und ich einen Filmclub gegründet.

Was uns verbindet

Bloggen

Yvonne: Was viele fürs Schreiben von Romanen predigen, gilt meiner Meinung nach auf jeden Fall fürs Bloggen: Man sollte über das schreiben, was man richtig gut kennt. Und das sind bei mir vor allem Bücher. Was man außer Schreiben noch alles tun muss, um einen Blog zu betreiben, haben Stefanie und ich zusammen gelernt, seit wir uns 2011 an dieses gemeinsame Projekt begeben haben. Und ich habe dabei in sehr kurzer Zeit so viel neues Wissen erworben wie noch nirgends zuvor. Jetzt schon haben wir genügend Ideen, leselink.de noch mindestens 400 Jahre lang fortzuführen und immer weiter auszubauen.
Stefanie: Zum Bloggen kam ich im Sommer 2011: Ich hatte gelesen, dass es für angehende Autoren nicht schaden kann, über einen eigenen Blog eine Leserschaft aufzubauen. Da Yvonne und ich zu diesem Zeitpunkt schon unseren Buchclub betrieben und entsprechend Hintergrundinfos und Interpretationen zusammenstellten, bot sich die Idee an, Buchrezensionen zu veröffentlichen. Als ich Yvonne das Ganze als gemeinsames Projekt vorschlug, überraschte sie mich mit „Gerne, ich hab‘ da vor ein paar Monaten schon mal was angefangen…“ Und so legten wir los auf ihrer Domain lesezeit.blogspot.de, von der wir im Mai 2012 auf leselink.de umzogen.

Schreiben

Yvonne: Ich weiß gar nicht mehr, wann ich zum ersten Mal den Wunsch hatte zu schreiben, es war auf jeden Fall sehr früh. Schon als Kind habe ich mir Geschichten ausgedacht und sie aufgeschrieben und „Schriftstellerin“ war meine Standard-Antwort auf die Frage, was ich denn mal werden will. Aber erst mal habe ich „was Anständiges“ gelernt und habe beruflich nun so viel mit Zahlen zu tun, dass das Schreiben ein sehr willkommener Ausgleich ist. Im NaNoWriMo 2011 habe ich mir selbst mal ein bisschen Druck gemacht und meinen ersten Roman geschrieben, der seitdem auf Überarbeitung wartet. Momentan schreibe ich allerdings vor allem Blogposts, so dass alles andere noch etwas warten muss.
Stefanie: Im Sardinien-Urlaub 2010 wurde mir endlich klar, dass der einzig wahre Beruf für mich mit Schreiben zu tun haben muss. Zum Glück ließ sich auch mein Arbeitgeber davon überzeugen und so hängte ich das Projektmanagement an den Nagel, um in derselben Firma eine Online-Redaktion aufzubauen. Parallel absolvierte ich ein Schreibstudium und bildete mich in mehreren Seminaren der Akademie der Deutschen Medien zur Lektorin weiter. Mittlerweile arbeite ich neben meinem „Büro“-Job auch als freiberufliche Texterin, Bloggerin und Lektorin. Außerdem betreibe ich einen Blog über die Regisseurin Sofia Coppola.

Noch mehr Infos über uns?

Mehr Fotos von uns findest du auf unserer Facebook-Seite, tägliche Updates zum Blog gibt’s auf Twitter. Und hier siehst du uns sogar auf n-tv beim Testen von E-Book-Readern.

Foto von Yvonne: © Jan Knoff