Love and other Drugs (Edward Zwick)

DVD-Cover "Love & other Drugs"

DVD-Cover „Love & other Drugs“

Frauenheld Jamie Randall verliert seine Anstellung in einem Elektrofachgeschäft, nachdem er mit der Freundin des Geschäftsführers im Lager erwischt wurde. Nun braucht er einen neuen Job, und was wäre da besser geeignet als die Pharmaindustrie? Als Vertreter sind dort ebenfalls seine Verführungskünste gefragt, und nach ein paar Schulungen der Firma Pfizer ist Jamie (Jake Gyllenhaal) startklar für den neuen Job.

Jamie guckt sich von erfolgreichen Konkurrenten ab, wie er Sprechstundenhilfen und Empfangsdamen um den Finger wickeln muss, damit sie ihm Zutritt zu Medikamenten-Depots und Termine bei wichtigen Ärzten verschaffen. Mit seiner Charme-Taktik schafft Jamie es tatsächlich, einen Arzt davon zu überzeugen, seinen Patienten statt Prozac das Medikament Zoloft zu verschreiben, das sein Auftraggeber Pfizer herstellt. Als Jamie diesen Arzt bei einer dessen Untersuchungen begleiten darf, lernt er die junge und attraktive Maggie (Oscar-Preisträgerin Anne Hathaway) kennen, die an Parkinson erkrankt ist. Jamie und Maggie beginnen eine Affäre, und Maggie macht von vornherein klar: Eine feste Beziehung kommt für sie nicht in Frage.



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Jamie verliebt sich in Maggie

Trotz unzähliger Warnungen vonseiten Maggies, dass aus der ungezwungenen sexuellen Beziehung niemals etwas ernstes werden kann, verliebt sich Jamie in sie. Plötzlich werden ihre Begegnungen kompliziert, Jamie verrennt sich in die Idee, für Maggie alternative Heilungsmethoden zu recherchieren, und reist mit ihr quer durchs Land zu Tagungen und zahlreichen Tests. Doch genau das ist es, was Maggie nie wollte: jemandem, wie sie es nennt, zur Last fallen. Und so zieht Maggie die Konsequenzen. Jamie, der gerade den Höhepunkt seiner Karriere durch den erfolgreichen Vertrieb von Viagra erreicht hat, fällt ohne Maggie in ein tiefes Loch.

 

Fazit zu „Love and other Drugs“

„Love and other Drugs“ basiert auf dem Roman „Hard Sell: The Evolution of a Viagra Salesman“ (2010) und gibt spannende Einblicke in das Geschäft von Pharmaindustrie und -handel. Darüber hinaus zeigt Anne Hathaway auf anrührende Weise, wie die Parkinson-Krankheit das Leben eines Menschens und dessen Umfelds beeinflusst. Rührend ist dabei die Tatsache, dass Maggie beschlossen hat, diese Krankheit allein durchzustehen, und dass sie von vornherein ausschließt, dass ein Mensch aus Liebe mit ihr zusammen sein und sie unterstützen möchte. Die Geschichte von Maggie und Jamie zeigt aber auch, dass jeder Mensch selbst eintscheiden muss, wie er mit seiner Krankheit umgehen will, ob er sie z. B. ins Zentrum seines Lebens stellt oder nicht. Anne Hathaway erhielt für „Love & other Drugs“ 2010 den Satellite Award als Beste Hauptdarstellerin in der Kategorie Komödie/Musical.

Infos zum Film

Love & other Drugs –
Nebenwirkungen inklusive
(Love & other Drugs)

USA, 2010
108 Minuten
Filmverleih: 20th Century Fox
Regie: Edward Zwick
Drehbuch: Edward Zwick,
Charles Randolph,
Marshall Herskovitz
mit Jake Gyllenhaal,
Anne Hathaway
FSK: frei ab 12

 

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