Wes Anderson – Filme

Filme von Wes Anderson

Filme von Wes Anderson

Filme von Wes Anderson

Der Regisseur Wes Anderson hat mittlerweile 8 Spielfilme gedreht, darunter ein Animationsfilm. Hier eine Zusammenfassung der Filme von Wes Anderson, sortiert nach Erscheinungsjahr:

Durchgeknallt – Bottle Rocket (1996)

Dieser Film ist die lange Version von Andersons Kurzfilm „Bottle Rocket“ (1994), zu dem er zusammen mit Owen Wilson das Drehbuch schrieb. Dieser spielt neben seinem Bruder Luke Wilson eine der Hauptrollen. Die Komödie handelt von den drei Möchtegern-Kriminellen Dignan (Owen Wilson), Anthony (Luke Wilson) und Bob (Robert Musgrave), die sich zum Ziel gesetzt haben, sich als organisierte Verbrecher zu etablieren. Nachdem sich das Dreiergespann aufgrund verschiedener Probleme und Missverständnisse zunächst auseinanderlebt, überredet Dignan Anthony, der wiederum Bob überredet, bei einem ganz großen Coup mitzuwirken, der von Dignans Chef und Gangsterboss Mr. Henry geplant wurde: ein Überfall auf ein Kühlhaus. Doch was Mr. Henry dabei wirklich im Schilde führt, zeigt sich erst, als alle Beteiligten tief im Schlamassel stecken.

Rushmore (1998)

Der 15-jährige Max (Jason Schwartzman) ist an seiner Privatschule Rushmore ein Außenseiter. Zwar engagiert er sich in verschiedenen Gruppen und schreibt Theaterstücke, ist aber weder bei seinen Mitschülern noch bei den Lehrern beliebt. Sein einziger Freund, Geschäftsmann Herman Blume (Bill Murray), ist wesentlich älter als er und fördert den jungen Max. Als Max die verwitwete Vorschullehrerin Rosemary Cross kennenlernt, verliebt er sich in sie. Dann beginnt jedoch ausgerechnet Herman Blume eine Affäre mit Rosemary und Max führt aus Eifersucht einen erbitterten Kleinkrieg gegen seinen ehemaligen Freund. Auch dieses Drehbuch schrieben Wes Anderson und Owen Wilson gemeinsam. Der Film erhielt zahlreiche Nominierungen und Auszeichnungen, hauptsächlich für die beste Nebenrolle (Bill Murray), aber auch für die Regie von Anderson. Hier geht’s zur Filmkritik von Rushmore >>

Die Royal Tenenbaums (2001)

Die Tragikomödie handelt von der Großfamilie rund um Royal Tenenbaum (Gene Hackman), einen Patriarchen, dem sein beruflicher Erfolg stets wichtiger war als die Beziehung zu seiner Frau (Anjelica Huston) und den drei Kindern. Während die drei Kinder in jungen Jahren versuchen, ihren Vater durch außergewöhnliche Leistungen (als Dramatikerin, Wirtschaftsgenie und Tennisprofi) auf sich aufmerksam zu machen, entfernt dieser sich immer weiter von ihnen und verlässt die Familie. Erst als seine Geschäfte nicht mehr laufen und er seine Hotelrechnungen nicht mehr bezahlen kann, täuscht er eine tödliche Krankheit vor, um wieder im Haus der Familie aufgenommen zu werden. Doch sowohl seine Frau als auch die mittlerweile erwachsenen Kinder (Gwyneth Paltrow, Ben Stiller, Luke Wilson) haben sich weiterentwickelt und so bleibt die Familienzusammenführung nicht ohne Probleme – von überbehüteten Enkeln über heimliche Geschwisterliebe bis hin zu einem Selbstmordversuch ist alles dabei. Auch an diesem Drehbuch war Owen Wilson beteiligt, der zusätzlich die Rolle des Familienfreundes Eli Cash spielt. Auch Bill Murray spielt in diesem Film eine Nebenrolle. Hier geht’s zur Filmkritik von Die Royal Tenenbaums >>

Die Tiefseetaucher – The Life Aquatic with Steve Zissou (2004)

In „Die Tiefseetaucher“ spielt Bill Murray die Hauptrolle des Steve Zissou, einem Ozeanographen und Dokumentarfilmer. Nachdem sein letzter Filmerfolg mehrere Jahre zurückliegt und die Fördermittel knapp werden, will Zissou sich mit seiner Mannschaft auf dem Forschungsschiff Belafonte auf eine neue, große Expedition begeben. Dabei will er einen Jaguarhai töten, der bei der letzten Begegnung seinen besten Freund und Kollegen Esteban gefressen hat – seine Waffe: Dynamit. Bei der Vorbereitung der Expedition kommt es zu allerhand unvorhergesehenen Ereignissen: Ned (Owen Wilson), unehelicher Sohn von Zissou, taucht plötzlich auf und schließt sich dem Team an und die schwangere Journalistin Jane (Cate Blanchett) kommt an Bord und verdreht Vater und Sohn gleichermaßen den Kopf. Zu allem Überfluss wird die Belafonte auch noch von Piraten überfallen und Zissou muss ausgerechnet seinen größten Konkurrenten, Alistair Hennessey (Jeff Goldblum), aus deren Fängen befreien. Auf dem Weg zur Erfüllung der Expedition muss Zissou jedoch ein noch weitaus größeres Opfer bringen. Für diesen Film entwickelte Wes Anderson mithilfe der sogenannten Stop-Motion-Technik (später auch für „Der Fantastische Mr. Fox“ genutzt) eigene Meerestiere. Als Vorbild dienten echte Tiere, denen Anderson einige Details hinzufügte.

Darjeeling Limited (2007)

Nach dem Tod ihres Vaters begeben sich die drei Brüder Francis (Owen Wilson), Peter (Adrien Brody) und Jack (Jason Schwarzman) auf einen spirituellen Selbstfindungstrip durch Indien, und zwar mit dem Zug „Darjeeling Limited“. Francis, der die Reise geplant hat und seine Brüder auf der gesamten Reise bevormundet und kontrolliert, damit sie die Reise nicht vorzeitig abbrechen, hat insgeheim einen weiteren Plan: Er will mit seinen Brüdern die Mutter (Anjelica Huston) der drei aufsuchen, zu denen alle ein zerrüttetes Verhältnis haben und die mittlerweile als Nonne in einem Kloster lebt. Nach mehreren unvorhergesehenen Reiseabenteuern erreichen die drei schließlich das Kloster, doch das Zusammentreffen von Mutter und Söhnen verläuft anders, als geplant. Das Drehbuch zum Film schrieb Wes Anderson zusammen mit Roman Coppola und Jason Schwartzman. Auf der DVD ist zusätzlich der Kurzfilm „Hotel Chevalier“ (2007) enthalten, in dem das von Jack ungewollte Zusammentreffen mit seiner Exfreundin (Natalie Portman) in einem Hotel gezeigt wird. Diese Handlung findet vor der in „Darjeeling Limited“ gezeigten Handlung statt.

Der Fantastische Mr. Fox – Fantastic Mr. Fox (2009)

Bei diesem Stop-Motion-Animationsfilm führte Wes Anderson Regie, schrieb in Gemeinschaftsarbeit mit Noah Baumbach das Drehbuch und war als Produzent beteiligt. Das Fuchspaar Mr. Fox und Felicity werden beim Hühnerstehlen in einer Fuchsfalle gefangen, woraufhin Mr. Fox seiner schwangeren Frau verspricht, sich einen weniger gefährlichen Job zu suchen, nämlich als Kolumnist für eine Zeitung. Nach der Geburt des Sohnes Ash zieht die Familie entgegen aller Warnungen in ein neues Quartier – ganz in der Nähe der Fabriken dreier berüchtigter Bauern. Als Mr. Fox um der alten Zeiten willen mit einem Kumpanen die Fabriken der Bauern bestiehlt, diese dahinterkommen und das Feuer auf Mr. Fox eröffnen, nimmt die Geschichte ihren Lauf. Die Story basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Roald Dahl. Der Film war 2010 Oscar-nominiert in den Kategorien Bester Animationsfilm und Beste Filmmusik. In der englischen Originalversion stammen die Synchronstimmen teilweise von Schauspielern, mit denen Wes Anderson öfter seine Filme besetzt, z.B. Jason Schwartzman, Bill Murray, Owen Wilson und Adrien Brody. Wes Anderson liess für den Film sogar ein eigenes Spiel namens „Schmetterkrachen“ erfinden, das hier erklärt wird: Filmzitat aus „Der Fantastische Mr. Fox“ >>

Moonrise Kingdom (2012)

Der Film handelt von den beiden Jugendlichen Suzy Bishop und Sam Shakusky und ihrem Leben auf einer Insel vor der Küste Neuenglands. Die beiden Außenseiter, von ihrer Familie bzw. den Pflegeeltern unverstanden, fühlen sich schon nach der ersten Begegnung zueinander hingezogen. Ihre Liebe verstärkt sich über einen heimlichen und intensiven Briefwechsel, in dem sie beschließen, gemeinsam auszureißen. Da Sam Pfadfinder bei den Khaki Scouts war, schaffen die beiden es mühelos, in der Wildnis der Insel zu überleben. Die Zweisamkeit der beiden könnte so schön sein, wenn da nicht die Gemeinschaft wäre (Eltern, Khaki Scouts, Polizei, Jugendamt), die die Verfolgung der beiden aufnimmt. Auch dieses Drehbuch schrieb Wes Anderson gemeinsam mit Roman Coppola. Der Regisseur schaffte es, auch für diesen Film neben den üblichen Schauspielern wie Jason Schwartzman und Bill Murray eine Riege bekannter Schauspieler (u.a. Edward Norton, Bruce Willis, Harvey Keitel, Tilda Swinton, Frances McDormand) zu engagieren, die jedoch den beiden Jung-Schauspielern Kara Hayward und Jared Gilman nicht die Show stehlen. Zur Filmkritik zu Moonrise Kingdom >>

Grand Budapest Hotel (2014)

In „Grand Budapest Hotel“ geht es um die Freundschaft zwischen dem anerkannten und beliebten Hotel-Concierge Monsieur Gustave H und dem Lobby-Boy Zero Moustafa. Monsieur Gustave sorgt im Grand Budapest Hotel im osteuropäischen Zubrowka für reibungslose Abläufe. Für ihn ist wichtig, dass sich die Gäste wohlfühlen und da gehört es seiner Meinung nach selbstverständlich dazu, dass er besonders älteren Damen einen denkwürdigen Aufenthalt beschert. Einem Stammgast hat Monsieur Gustave es besonders angetan: Die 84jährige Madame Céline Villeneuve Desgoffe und Taxis ist Gustave so sehr verbunden, dass sie ihn in ihrem Testament bedacht hat. Als die Dame kurz nach ihrem letzten Abschied von Monsieur Gustave ermordet aufgefunden wird, erbt der Concierge sehr zum Missfallen von Madames Familie das unbezahlbare Bild „Jüngling mit Apfel“. Doch schon bald verdächtigt man ihn des Mordes an der alten Dame und steckt ihn ins Gefängnis. Nach seiner waghalsigen Flucht, bei der ihm der treue Lobby-Boy Zero hilft, müssen er und sein Freund einige Abenteuer bestehen und Rätsel lösen. In diesem Film hat sich Wes Anderson erstmals dem Genre Kriminalfilm zugewandt und beweist, dass durch seine bildhafte Art des Geschichten-Erzählens auch spannende, actionreiche Filme enstehen können. Zur Filmkritik von Grand Budapest Hotel >>

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